Coaching und Beratung

Strategieberatung - Anlagekonzepte - Umsetzung

In diesem Handlungsfeld erstellen wir, gemeinsam mit den Stiftungsorganen eine genau auf den Bedarf und die Situation der Stiftung zugeschnittene Anlagerichtlinie.

Auf Grundlage der Aufgabenstellung, die im Vorfeld definiert und schriftlich fixiert wurde, unterbreiten wir den Stiftungsorganen dann Vorschläge zur Anlagestrategie und deren Umsetzung.

Die Anlagestrategie befasst sich mit der prinzipiellen / strategischen Zusammenstellung des Anlagevermögens, welches aus verschiedenen Anlageklassen zusammengesetzt sein sollte. Diese Anlagestruktur ist hauptursächlich für den dauerhaften Anlageerfolg und die Erfüllung der gestellten Aufgaben.

Die Grundideen der Anlagestrukturierung sind:

  • Innovation ist das neue Konservativ - wäre ein moderner Spruch. Aber im Ernst. Wenn sich Zeiten und Umstände ändern, muss man sich entscheiden, ob man den guten alten Zeiten nachtrauert oder sich den Aufgaben stellt. Letzteres mag zunächst unbequem sein, ist aber der einzig wirksame Weg, den Erfolg der Stiftung – und ihre Handlungsfähigkeit zu bewahren. Da sich die äußeren Bedingungen für den Bereich der Vermögensbewirtschaftung in den letzten Jahren drastisch und umfassend verändert haben, sind neue Strategien gefragt, um erfolgreich zu bleiben. Genau dafür bin ich angetreten – Stiftungen in diese neue Zeit zu begleiten, langfristig und verlässlich.
  • Tatsächliche Risikostreuung – das bedeutet, dass sich die einzelnen Vermögensbestandteile ungleich (unkorreliert oder niedrig korelliert) über die Zeit hinweg entwickeln, um die Gesamtschwankung (Volatilität) des Vermögens zu verringern. Hier wird eine prinzipielle Aufteilung der Gesamtanlage in Wertpapieranlagen und sog. alternative Investments (Asset Allocation) erfolgen. Die unterschiedlichen wirtschaftlichen, finanzmathematischen und juristischen Eigenschaften der Anlageklassen und Anlageprodukte sind die Grundlage der wirksamen Risikostreuung.
  • Verstetigung der Erträge – da Stiftungen zur Erfüllung ihres Satzungszweckes regelmäßige Erträge benötigen, müssen die einzelnen Anlageklassen und Wirtschaftsgüter (Anlageprodukte) diesem Hauptziel angemessen ausgewählt werden.
  • Budgetierung der Investitionen – neben der Auswahl möglichst niedrig korellierter Anlageklassen und Anlageprodukte wird über die Höhe der Investition (in Prozent des Gesamtvermögens) das Gesamtrisiko der Vermögensanlage wesentlich gesteuert. Höher im Wert schwankende Anlageteile werden mit weniger schwankenden so gemischt, dass die Gesamtschwankung für die Stiftung und ihre Organe auf Dauer gut zu ertragen ist. Außerdem ist in diesem Bereich eine Betrachtung der Ausfallwahrscheinlichkeit / Gesamtverlustrisiko der einzelnen Anlagebestandteile erstmalig zu ermitteln.